Briefe an die Welt.

Halte einen Gedanken für 17 Sekunden fest.

Hallo Welt,

heute ist mir wieder einmal klar geworden – Du hast es nicht so mit dem Stillstand. Du drehst dich so schnell und veränderst dich auch. Das geriet bei uns Menschen oft mal in Vergessenheit, bzw. reden wir nicht gern darüber und hören das nicht gern. Grundsätzlich denke ich ja, dass das gar nicht mal so schlecht ist. Es fühlt sich an, als ob eine Magie über unser Dasein herrschen würde. Diese Magie dreht und verändert alles, was zu Dir gehört liebe Welt. Die Uhrzeiger bleiben nie stehen. Auch, wenn an der einen Stelle mal die Batterien leer sind, rennen die Uhrzeiger an einer anderen Stelle weiter.

Heute Morgen habe ich auf die Uhr geschaut, es war 08:15 Uhr. Da habe ich mir noch etwas Rouge auf die Wangen aufgetragen bevor ich mich an diesem Montag auf den Arbeitsweg machen wollte. Danach kurz Hände gewaschen, Schuhe angezogen und Hand- und Laptoptasche mit und ab in den Aufzug. Nach gefühlten zwei Minuten war ich auch schon im Auto und es war 08:30 Uhr. Das sind gefühlte zwei Minuten, aber tatsächliche 15! Unglaublich, wie das passieren kann.
Die Zeit rennt, bzw. fliegt. Nein Moment, ich entscheide mich für die Lichtgeschwindigkeit.

Es ist mit Sicherheit nicht schlecht, dass es so ist. Denn, was würde denn in den traurigen Zeiten und Momenten unseres Lebens geschehen, wenn die Zeit langsamer als sonst vergehen würde… Es ist schon gut, dass sie schnell vergeht. Leider auch auf Kosten unserer Glücksmomente.

An Zeiten wie diesen – z.B. heute Morgen – wird mir immer wieder auf’s Neue klar und deutlich, wie kostbar und wertvoll unsere Lebenszeit ist. Und wie schnell sie mir leider davon läuft. Ich habe ja noch viele Ziele, die ich erreichen will sowohl in meinem Familienleben, als auch im Job. Und diese Ziele sind so gut wie klar definiert und hängen nur noch in der Warteschleife, denn das Leben soll ja geplant sein. Erst Abi, dann Studium. Erst Studium, dann Job. Ne Weile arbeiten, dann heiraten. Erst viel arbeiten, dann an Familienplanung denken. Ich möchte meinem Kind ja etwas bieten können (!)  Erst das, dann dies. Und so weiter und so fort…

Und für was? Wer definiert diese Abfolgen und warum muss immer erst etwas erreicht sein, bevor das andere beginnen kann. Diese geregelte, ordnungsgemäße Aufeinanderfolge…wieso kann die Welt mal nicht kurz still stehen, bis ich etwas fertiggeschafft habe.

Selbstverständlich, sollte ein gewisser Plan hinter allem stecken. Allerdings sollte die Gewichtung viel mehr daraus resultieren, was uns gut tut. Und ganz wichtig: wie wir uns denn dabei fühlen.
Wenn das Gefühl stimmt und es nicht so unvorstellbar ist das umzusetzen, was ich in diesem Moment möchte, dann sollte das auch geschehen. Viel schwieriger wird es, wenn die Abfolge zwar stimmt und in den Plan reinpasst, aber das Gefühl nicht mehr da ist. Dies gilt für alles. Lebenssituation, Jobwechsel, Geschäftsidee, Familienplanung, ALLES.

Das Verhältnis zwischen unserer Gedanken- und Gefühlswelt bestimmen wir selbst. Wir selbst haben den alleinigen Anspruch und das alleinige Recht darauf, dies zu bestimmen.
Egal mit welchen äußeren Lebensbedingungen wir konfrontiert werden. Das müssen wir selbst in die Hand nehmen und nicht aus der Hand nehmen lassen. Auch ganz wichtig. Denn nur wir selbst sind alleinig der Herr darüber.

Kennt ihr Abraham Hicks und das Gesetz der Anziehung? Dieser besagt:

„Hold a thought for just 17 seconds and the law of attraction kicks in. Hold a thought for 68 seconds and things move; manifestation has begun.“

So halte einen Gedanken für 17 Sekunden fest und das Gesetz der Anziehung tritt in Kraft. Halte einen Gedanken für 68 Sekunden fest und Dinge fangen an sich zu bewegen. Manifestation hat begonnen. Ist das nicht interessant? Habe ich also ein gutes Gefühl eine Geschäftsidee umzusetzen, so steuere ich meine Gedanken, wenn mein Gefühl dazu passt.

Der Zeitdruck ist ein Lebenskiller – ganz klar, im wahrsten Sinne des Wortes. So, genieße jeden Moment und mache immer genau das, was dein Gefühl Dir sagt!
Egal, wie verrückt die Welt ist!

 

In Liebe,

Eldi

 

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